Tierarztpraxis

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An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine Auswahl interessanter Neuigkeiten aus der Veterinärmedizin und Tipps aus unserer Praxis zur Verfügung stellen.

Nicht vergessen: Wurmkuren für Ihr Haustier

Fachleute empfehlen, Hunde und Katzen alle drei Monate zu entwurmen. Wann haben Sie zuletzt Ihr Tier behandeln lassen? Wir beraten Sie gerne.

Futtermittelunverträglichkeit und Futtermittelallergie bei Hund und Katze

 

Das Futter, das Ihr Tier frisst, spielt eine essentielle Rolle für seine Gesundheit und sein Wohlergehen.

Bei der Auswahl des richtigen Futters sind neben ernährungsphysiologischen Aspekten (Ausgewogenheit, Energiebedarf abhängig vom Alter und körperlicher Beanspruchung) auch auf qualitative Merkmale zu achten. So sollte ein Futter eine hohe Verdaulichkeit seiner Inhaltsstoffe aufweisen und es sollte auf künstliche Aroma- oder Konservierungsstoffe verzichtet werden.

Manche Hunde und Katzen reagieren relativ empfindlich auf bestimmte Futtermittel. Die Reaktionen darauf reichen von einfachem Juckreiz besonders an Zahnfleisch, Lefzen und am After bis hin zu Erbrechen, Durchfall oder gar schweren Haut- und Ohrenentzündungen.

 

 

Prinzipiell muss man zwischen einer Futtermittelunverträglichkeit und einer Futtermittelallergie unterscheiden.

 

 

Bei der Futtermittelunverträglichkeit reagiert das Tier auf bestimmte Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Dabei handelt es sich um ein relativ einfaches Problem, wobei meist die Futterumstellung auf ein hochwertiges Futter ohne Zusatzstoffe ausreicht. Die Futterumstellung ist hierbei die einzig mögliche Diagnostik und zugleich auch Therapie.

 

 

Die Futtermittelallergie ist eine Immunreaktion des Körpers auf einen bestimmten Inhaltsstoff, der fast immer ein Protein ist. Allergien können lebenslang dauern, weshalb dieser Inhaltsstoff dauerhaft von der Ernährung ausgeschlossen werden muss. Die Diagnosestellung der Futtermittelallergie ist nicht ganz einfach und verlangt oftmals ein hohes Maß an Geduld vom Tierbesitzer und Tierarzt.

 

 

Verschiedene Labors bieten mittlerweile einen Bluttest zur Untersuchung von Allergien auf bestimmte Futtermittel an. Dabei werden im Serum des Tieres Antikörper gegen Proteine beispielsweise Rind oder Milch nachgewiesen. Eine 100%ige Sicherheit bieten diese Tests allerdings nicht, da die Anwesenheit von Antikörpern nicht immer auch Symptome nach sich zieht. Des weiteren beeinflussen einige Medikamente wie z.B. Kortison den Nachweis dieser Antikörper.

 

Daher ist in den meisten Fällen eine Ausschlussdiät mit einer bisher nicht gefütterten Proteinquelle (z.B. Pferd) und einer neuen Kohlenhydratquelle (z.B. Hirse) zu empfehlen. Wichtig ist, dass nebenbei keinerlei andere Futtermittel oder Leckerchen aufgenommen werden können. Die Diät sollte mindestens 6 Wochen gegeben werden, um ein aussagekräftiges Resultat zu erzielen. Treten vor Ablauf dieser Zeit heftige Reaktionen auf, so muss selbstverständlich auf eine andere Diät umgestellt werden.

 

Einige Firmen bieten auch spezielle Futtermittel an, bei denen die Proteine hydrolysiert, d.h. zerkleinert wurden. Das Immunsystem des Körpers erkennt diese Proteine dann nicht mehr als fremd und entwickelt so auch keine Reaktion darauf.

 

 

Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Tier eine Futtermittelunverträglichkeit/- allergie haben könnte oder wurde diese bereits nachgewiesen?

 

 

Dann sollten Sie das unbedingt Ihrem Tier zu Liebe abklären lassen.

 

Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

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